Mag.ᴬ Magdalena Moser-Mutschlechner

Psychotherapeutin mit Fachausrichtung Psychodrama

Mag.ª Magdalena Moser-Mutschlechner

Über Verwurzelung zur Entfaltung

In der therapeutischen Arbeit kommt der Stabilisierungsphase eine große Bedeutung zu. Diese „Verwurzelung“ ermöglicht es, neues Urvertrauen, Geborgenheit und Selbstvertrauen zu erlangen.

In dieser Zeit steht das Mitgefühl für sich selbst, die Achtsamkeit und die Selbstfürsorge im Zentrum der therapeutischen Arbeit und der/die Klient/in lernt sich und fremd gewordene Anteile (wieder) kennen.

Dabei ist vor allem die Ressourcenarbeit ein wichtiger Teil. Soziale Beziehungen und Ressourcen werden neu entdeckt und aktiviert, sie unterstützen den Selbstfindungsprozess.

Ist diese Phase der Therapie abgeschlossen, kann durch das neu gewonnene, stabil geerdete Fundament eine Entfaltung ermöglicht werden.

Über Spontaneität und Kreativität können neue Rollen- und Handlungsmuster ausprobiert werden, die einen anderen Umgang mit bestimmten Themen ermöglichen (Erweiterung des Handlungs- und Rollenrepertoires).

Durch die aktive und selbstbestimmte Gestaltung werden Selbstwirksamkeitserfahrungen gemacht, welche über die neu gewonnene Lebenskraft Wachstum ermöglichen.

Durch die Aufarbeitung belastender, verdrängter oder abgespaltener Erfahrungen und deren Integration im Einklang von Körper-Seele-Geist kann im Laufe des therapeutischen Prozesses Gesundheit ermöglicht werden.

Menschenbild

„Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare“

Christian Morgenstern

Körper - Seele - Geist

Das Zusammenwirken von Körper & Seele steht grundsätzlich im Mittelpunkt des therapeutischen Handelns, denn auch die Seele kann wie der Körper erkranken oder seelische Ursachen können zu körperlichen Erkrankungen führen. Gesundheit & Krankheit entstehen im Zusammenspiel von Körper, Seele & Geist.

Ziel des therapeutischen Wirksamkeitsprozesses ist es, Denken, Fühlen & Handeln miteinander in Einklang zu bringen und eine Re-Integration zu schaffen.

Psychodrama ist hier vor allem eine körpertherapeutische Methode (Morenos Spontaneitätskonzept und Handlungsansatz), welche durch die Handlungs- und Bewegungsfähigkeit (über Spontaneität & Kreativität) einen sehr zentralen Zugang zum körperlichen Erleben schafft.

Für die Gesundheit ist vor allem das Zulassen der seelischen Entwicklung von großer Bedeutung. Krisen & Krankheiten bergen auch immer eine Chance für eine Veränderung und über den neu gefundenen Umgang mit schwierigen Lebenssituationen kann meist stärker und selbstbestimmter daraus hervorgegangen werden.

Präventiv kann über neu gewonnene Achtsamkeit & Selbstmitgefühl für sich selbst – im Erkennen der eigenen körperlichen, seelischen und geistigen Bedürfnisse – schon sehr viel zur eigenen Gesundheit beigetragen werden.

Begegnung durch

Wertschätzung

Die Gefühle, Wertvorstellungen, Wünsche & Ziele der KlientInnen stehen im Mittelpunkt des therapeutischen Prozesses.

Empathiefähigkeit

Einfühlsames Verstehen der Welt & der Situation aus Sicht der KlientInnen.

Authentizität/Kongruenz

Die „Echtheit“ & Wahrhaftigkeit meiner Haltung gegenüber meinen KlientInnen.

Arbeitsweise

Handlung & Selbstwirksamkeitserfahrung

Psychodrama bedeutet „die Seele durch Handeln ergründen“ (J.L. Moreno).

Unsere Erfahrungen stehen immer mit unseren Handlungen in Verbindung und werden in unserem Körpergedächtnis gespeichert. Über unser Handeln und Tun beziehen wir die körperliche Ebene mit ein, die eigene Selbstwirksamkeit kann erfahren werden. Handeln ist wirksamer als Reden.

Im Psychodrama finden problembehaftete Konfliktsituationen, Gedanken und Gefühle szenisch/symbolisch ihre Darstellung und können im Hier und Jetzt bearbeiten werden.

Unbewusste Gefühle können über Körperempfindungen und den bewussten körperlichen Ausdruck zugänglich gemacht werden. Hier können kreative Methoden zum Einsatz kommen (bewusste Atemtechnik/Imaginative Arbeit).

Spontaneität & Kreativität

Durch Spontaneität können festgefahrene Muster aufgelöst werden und durch kreative Handlungserweiterung neue Verhaltensweisen entstehen.

Rollenerweiterung & Persönlichkeitsentwicklung

Neue Rollen auszuprobieren und auszugestalten erweitert unser Rollenrepertoire und ermöglicht uns einen größeren Handlungsspielraum in Bezug auf unsere zwischenmenschlichen Beziehungen.

Arbeiten auf der symbolischen Ebene

Durch die Distanzierung und den Perspektivenwechsel können oft neue Lösungen für den Umgang mit belastenden Themen gefunden werden. Hier können vor allem auf der Tischbühne verschiedene Materialen zum Einsatz kommen.

„Geborgenheit ist Medizin“

Vor allem zu Beginn des therapeutischen Prozesses bildet die Stabilisierung das Fundament für einen guten Therapieerfolg. Die Beziehung zwischen Therapeut/in und Klient/in trägt im Wesentlichen einen großen Teil dazu bei.

Stabilisierende Methoden dienen dazu, Sicherheitsgefühle wieder herzustellen und neugewonnenes Urvertrauen zur Um- und Mitwelt zu festigen.

So können neue körperlich und ganzheitlich erlebte Erfahrungen die traumatische Erfahrungen ersetzen oder es können zumindest durch die neuen positiven Erfahrungen neue Erinnerungsmuster geschaffen werden.

Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Die Methode des Kinderpsychodramas ist vor allem für Kinder und Jugendliche eine ganzheitliche Methode, in der sie sich über Körpersprache und kreativen Ausdruck mitteilen können.

„Das Symbolspiel verhilft auch den stummen Teilen der Seele zur Sprache“ (J. L. Moreno).

Zu meiner Person

Mag.ª Magdalena Moser-Mutschlechner

Mein Name ist Magdalena Moser-Mutschlechner, ich bin im Tiroler Unterland geboren und im Oberland aufgewachsen.

Bereits während meiner Schullaufzeit in der freien Waldorfschule Innsbruck wurde mir das ganzheitliche Menschenbild von Körper, Geist und Seele vermittelt.

Für mich war immer klar, dass ich meine Berufung in der Arbeit mit Menschen finden würde. Über ein Praktikum an der Kunsttherapie Station in Öschlbronn/Deutschland fand ich den Zugang zum Pädagogik Studium in Innsbruck an der Leopold Franzens Universität mit Schwerpunkt Beratung & Psychotherapie.

Zusätzlich absolvierte ich das psychotherapeutische Propädeutikum am Institut für Zwischenmenschliche Kommunikation & Interaktion.

Durch meine Diplomarbeit „Von mutigen Giraffen & zaghaften Löwen, die lernen, über sich hinauszuwachsen“ beschäftigte ich mich erstmals intensiv mit der kindlichen Rollen- und Persönlichkeitsentwicklung und dem Umgang mit traumatischen Erfahrungen in der psychodramatischen Arbeit mit Kindern.

Über das Kinderpsychodrama bin ich dem Psychodrama als therapeutische Methode näher gekommen und meine Entscheidung dafür wurde vor allem durch das Humanistische Menschenbild (die Einheit von Körper – Geist – Seele), die Einbeziehung des Körpers in das therapeutische Setting und die therapeutische Grundhaltung (Wertschätzung, Empathiefähigkeit, Authentizität/Kongruenz) bestärkt.

Im Herbst 2013 habe ich mit der Psychodrama Ausbildung begonnen und habe viel Erfahrung durch verschiedene Praktika (Kinderbühne Wörgl, Psychotherapiestation B5 am LKH Hall, Jugendwohngemeinschaft Space Pro mente, Verein START, Pro mente Schwaz) und durch die Zusammenarbeit mit multiprofessionellen Teams sammeln dürfen.

Seit Sommer 2013 arbeite ich als Pädagogin in der Kriseneinrichtung des Tiroler Kinderschutzes/der Tiroler Kinder- & Jugend GmbH „Turntable“.

Mit Jänner 2016 habe ich begonnen selbstständig therapeutisch unter Supervision zu arbeiten und seit Jänner 2020 bin ich eingetragene Psychotherapeutin und habe die Ausbildung abgeschlossen.

Rahmenbedingungen

Psychodrama findet im Einzel-, Paar- oder Gruppensetting statt. Ein Erstgespräch dient dazu, sich gegenseitig kennenzulernen und einen Einblick in meine Arbeitsweise zu bekommen. Die vertrauensvolle Beziehung zwischen Therapeut/in und Klient/in ist wesentlich für den therapeutischen Prozess. Dieser kann je nach Erkrankung und Belastung ein paar Monate aber auch ein paar Jahre dauern. Ich arbeite sowohl mit Kindern & Jugendlichen als auch mit Erwachsenen, Familien & Paaren.

Es ist wichtig bei körperlichen und seelischen Beschwerden professionelle Psychotherapie in Anspruch zu nehmen:

  • Unterstützung bei der Verarbeitung und dem Umgang mit traumatischen Erfahrungen
  • Begleitung bei psychosomatischen Beschwerden
  • Stärkung von Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl, Selbstakzeptanz und Selbstmitgefühl
  • Unterstützung bei Themen der Selbsterfahrung
  • Gestaltung von sozialen Beziehungen (Nähe, Distanz, Grenzen)
  • Umgang mit Leistungsdruck, Stress und gesellschaftlichen oder familiären Erwartungen
  • Unterstützung bei Trennungskonflikten und Lebenskrisen
  • Begleitung bei Übergängen in unterschiedliche Lebensabschnitte
  • Emotionale Begleitung bei Trauerprozessen und Verlusterfahrungen
  • Bewältigung von Depression, Angst, Panikattacken und Zwängen
  • Umgang mit psychotischem Erleben und Persönlichkeitsstörungen
  • Wege aus der Suizidalität
  • Begleitung bei Suchtverhalten (betroffene Personen, Angehörige und nahestehende Personen)

Kosten:

Seit Jänner 2020 bin ich eingetragene Psychotherapeutin (in der Liste des BMG - Bundesministerium für Gesundheit) und rechne mit den österreichischen Gesundheitskassen ab. Eine Einheit (50 Min.) kostet € 86,- und es kann über einen Kostenrückersatz bei den jeweiligen Gesundheitskassen ein Zuschuss ermöglicht werden. Ebenso biete ich eine begrenzte Anzahl an Plätzen über das Tiroler Modell an.

Kontakt

Mag.ª Magdalena Moser-Mutschlechner
Psychotherapeutin mit Fachausrichtung Psychodrama


Bahnhofstraße 53 / 4. Stock
6300 Wörgl, Tirol
Anfahrt über Google Maps

Tel.: 0650 2157432
E-Mail: psychotherapie@moser-mutschlechner.at

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